ArchitectureАрхитектураArchitektur

Der eigentliche Typ der armenischen traditionellen Wohnhäuser ist Glachtun – eine quadratformige Erbauung über-oder unterirdisch, ohne Fenster. In warmen Ortschaften waren die Wohn – und wirtschaftliche Räume einzeln voneinander und  in verhältnissmäßig kalten Ortschaften  waren unter dem einen Dach. Das Licht kam von Rauchfang. In der Mitte des Raums lag Tonofen.

Ende des XIX.Jh. traff man in den Dörfern Wohnhäuser mit dem Stadtstyp – ein- oder zweistockige mit den großen Fenstern und Ziegeldach.

Mitte des XX.Jh. verwendet man zweistockige rechteckige oder quadratformige Wohnhäuser aus Tuffstein oder Basalt.Das Dach war aus Asbest. Diese Wohnhäuser hatten auch Balkon.

 

"Melancholy" by Yervand Kochar
Inside Geghard Monastery
Republic Square in Yerevan

Heute sind die architektonische Denkmäler vielfältig. Man muß in einem großen Buch über alles beschreiben. Jedes Denkmal in diesem Land ist unikal und eigenartig: Festungen, Tempel, Kirchen, Klöster, Brücken, Plätze.

Das Kloster Tatew ist eines der schönsten Klosteranlgen der armenischen Architektur. Das ist das bedeutenste historische Baudenkmal in Sjunik. Das älteste Bauwerk des Klosters ist die Peter-Paul Kirche (895-906), eine Kuppelbasilika.

Eine besondere Sehenswürdigkeit des Klosters ist die schaukelnde Stele. Auf der Spitze trägt sie ein durchbrochenes Kreuz. Von XIV-XV Jh. funktionierte im Kloster  die Universität Tatew.Sie war ein einflussreiches Bildungszentrum. Das Kloster war sogar seit dem VIII Jh. als Bischhofsitz bekannt und blieb dann ein ganzes Jahrhrtausend hindurch das belebteste und aktivste Kloster Armeniens. Im XVII-XVIII Jh. war das Kloster mit einer Festungsmauer umgeben, es verfügte  über unterirdische Bauten,Wirtschaftsräume u.a.Das Kloster Tatew wurde im Jahre 1931 durch ein Erdbeben zerstört, wurde jedoch bis heute meistens wiederhergestellt.

Tatev Monastery
Khachkar and Church
Cascade

Chatschkar (Kreuzstein) – Ein Kulturgut, das besonders typisch für Armenien ist , ist der Kreuzstein. Überall in Afrmenien begegnen eindrucksvolle Kreuze. Kreuzsteine dienen als Denkmal, als Sinnbild der christlichen Hoffnung. Die Kreuzsteine sind in Armenien heilig. Die erste Gruppe der Kreuzsteine umfasst jene relativ schlicht gehaltenen Steine, in denen der untere Teil des Kreuzes von Lebensbaum geschmückt wird. Die Arbeit wurde auf zwei Ebenen durchgeführt, die untere Ebene dient als Hintergrund des Kreuzes. Später kam eine dekorative Variante hinzu, wodurch komplexere Oranamente entstanden. Besonders der freie Raum zwischen den Kreuzarmen wurde mit Oranamenten geschmückt. Eine weitere Gruppe der Kruzsteine läßt sich einfach dadurch bestimmen, daß nicht nur ein Kreuz, sondern mehrere aus dem Stein gemeißelt worden sind.

Eine der populären architektonischen Kompositionen in Jerewan ist Kaskade, eine marmorweiße Stiege, die hinauf zum Haghtanak –Park führt. Die Treppen, Hallen und Plätze erstrecken sich über fünf Ebenen und sind für Ausstellungen gedacht.

Wenn Sie mit der Besonderheiten der armenischen Architektur kennenlernen wollen, besuchen Sie das Nationale Museum für Architektur in Jerewan.

Statue of Alexander Tamanyan
Northern Avenue
Statue of Arno Babajanyan