Religion and ChurchesРелигия и церквиReligion und Kirchen

Holy See Mother Echmiadzin Monastery

Die Armenisch-apostolische Kirche gilt eine der ältesten christlichen Kirchen der Welt. Das Christentum entstand in Armenien noch in I-II Jh. und im Jahre 301 wurde es zur Staatsreligion erklärt. Die erste Verkünder des Christentums in Armenien waren die  Aposteln Tadeus und Bartolomeus (I Jh.). Aber die wichtigste Rolle der Einführung des Christentums hat Grigor der Erleuchter gespielt, später wurde zum ersten Katholikos Armerniens (302 - 326).

Der Armenische König Tiridates III. (287 - 330) bekannte sich zusammen mit seinem Gesinde und Hofstaat zum Christentum.

Viele Reisenden kommen in Armenien, um die schöne  Baudenkmäler der kirchlichen Architektur zu besichtigen. Es ist unmüglich alle Klöster und Kirchen zu nennen. Wir präsentieren auf diesem Gebiet nur die bekanntesten.

St. Hripsime Church in Echmiadzin
Noravank Monastery
Odzun Monastery in Lori Region

In sud-östlch von Jerewan in sehr pitoresken Landschaft liegt die Klosteranlage Norawank, eines der schönsten Denkmäler des mittelalterlichen Armeniens Im XII.-XIV. Jh. war es der Sitz  der Bischöfe von Sjunik. Die älterste Bauwerk des Klosters, die Karapet Kirche, ist nicht mehr erhalten. Dem heiligen Karapet,d.h. Johanes dem Täufer, ist auch die Hauptkirche des Klosters geweiht, die 1221 bis 1227 erbaut wurde.

Am Rande der Schlucht des Flusses Arpa, den man zum Sinfonie der Steine nennt, liegt Kloster Gndewank. Es wurde im Jahre 936  gebaut. In der Tiefe Cańon geht alte Straße zum Kloster von Dschermuk. Aber ohne Begleitung des professionellen Reiseleiters ist es dort gefährlich.Die Hauptkirche des Klosters wurde im Jahre 936 gebaut und ist eine Kreuzkuppelbau. Das Kloster liegt in der Mitte der Mauern.

Kloster Tatew (IX-XII Jh.) liegt im gleichnamigen Dorf. Auf einem groβen Felsvorsprung, der nur im Norden in eine fruchtbare Hochebene übergeht, mit einem weiten Blick auf den tief unten rauschenden Worotan und auf aus dem Osten oder Süden heranpreschende feindliche Horden, wurde bereits im IX Jh. mit der Erbauung einer groβen Kirche das Kloster von Tatew gegründet. Das ist das bedeutenste historische Baudenkmal in Sjunik. Das älteste Bauwerk des Klosters ist die Peter-Paul Kirche (X Jh.), eine Kuppelbasilika. Dieses Kloster besteht auch  aus vielen wirtschaftlichen Räumen. Die Befestigungsmauern umschließt das Zentrum mit der Hauptkirche , der Gregor – und der Gottesmutterkirche, einen Glockenturm. Tatew Kloster ist heute der Bischöfsitz von Provinz Sjunik.

An dem linken Ufer des Flusses Chatschen (Berg Karabagh) befindet sich das Kloster Gandsassar. Die Hauptkirche wurde von 1216 bis 1238 gebaut und heißt Johannes der Täufer. Das Kloster wurde im X. Jh. gegründet und jahrhunderetelang  war ein kulturelles und geistliches Zentrum.

Am Ufer der Sewan See unweit des Dorfes Hajrawank liegt ein Kloster , das aus vier Absiden besteht und heißt auch Hajriwank.Nicht weit vom Kloster sind die Ruinen der Klosteranlage erhalten.

Holy See Mother Echmiadzin
Entrance of Holy See Mother Echmiadzin
Treasury of Holy See Mother Echmiadzin

Edschmiatsin – das religiöse Zentrum der Armenisch – apostolischen Kirche. Die Stadt liegt 20 km westlich von Jerewan. Im VI.Jh. v.Chr. wurde hier die  Stadt  Wardgessawan gegründet. Armenische König Wagharsch im Jahre 117 gründete neue Stadt und gab seinen Namen Wagharschapat. Im Jahre 163 wurde Wagharschapat die Hauptstadt von Armenien. Die größte Sehenswürdigkeit von Wagharschapat ist die Kathedrale. Sie wurde im Jahre 303 mit dem Form Basilika auf der Stelle des heidnischen Feuertempels gegründet. Im Jahre 483 wurde das Kloster umgebaut wie Kreuzkuppelbau. Zum Kloster gehören die Residenz des Katholikos aller Armenier, das Geistliche Seminar, das Museum und Schatzkammer, die Druckerei und Redaktion, Mönchzellen und sonstige Bauten. Im Laufe der Geschichte wurde Kathedrale mehrmals ausgeraubt und zerstört, aber wurde es wieder hergestellt und verschönert.

Khachkar (Cross Stone) at Holy See Mother Echmiadzin
Khachkar (Cross Stone) at Holy See Mother Echmiadzin
Inside the Holy See Mother Echmiadzin

Die Überlieferung sagt, daß Jesus Grigor dem Erleuchter den Ort für die Errichtung der Kirche gezeigt hat.Daher der Name ,,Edschmiatsin”, das heißt ,,herabgestiegen ist der eingeborene Sohn”. Diese Stelle gilt als Kleine Heilige Altar in der Kathedrale.Im Museum der Kathedrale sind viele heilige Reliquien zu sehen: die Lanze, mit dem Jesus Christus eine Rippe durchbohrt wurde, ein Holzstück von Arche Noah ua.

Auf dem Territorium der Kathedrale kann man zahlreiche Kreuzstaeine treffen.

Sehenswert sind in der Nähe der Kathedrale auch drei schöne Kirchen, die zum Andenken der Hl. Jungfrauen gebaut wurden, die auf der  Flucht vor dem römischen Kaiser Diokletianus nach Armenien gelangten: die Kirchen der Hl.Ripsime (618), Hl.Gajane (630), Hl.Schoghakat (1694).