

Das Nationale Gemäldegalerie am Platz der Republik wurde im Jahre 1921 gegründet. Sie hat drei Abteilungen für die armenische, russische und westeuropäische Kunst. Die armenische Abteilung besitzt weltweit die größte Sammlung armenischer Gemälde.
Außer der ständigen Ausstellung werden in der Galerie verschiedene provisorische Ausstellungen organisiert. Das Museum für armenische Geschichte ist das älteste Museum in der Republik. Die ständige Ausstellung umfasst die Geschichte von der Urgesellschaft bis heute. Hier sind Gegenstände ausgestellt, die bei der Ausgrabungen von Denkmälern verschiedener Epochen gefunden wurden.
Das wissenschaftliche Forschungsinstitut für alte Handschriften Matenadaran darf zu den Museen der Stadt gezählt werden. Das Matenadaran beherbergt den größten Teil des überaus reichen Handschriftenschatzes Armeniens. Im Ausstellungsraum des Instituts kann der Besucher Fragmente von Manuskripten aus dem V.-VI.Jh., mittelalterliche Handschriften untersciedlichen Inhalts bewundern: Bibeln, historische, theologische und philosophische Traktate, naturwissenschaftliche Studien usw. Zahlreiche Manuskripte sind mit wunderschönen Miniaturen geschmückt. Man zählt über fünfundzwanzigtausend Manuskripte. Matenadaran trägt den Namen des Schöpfers des armenischen Alphabets Mesrop Maschtoz.
Nicht weit von Matenadaran liegt das Museum der Modernen Kunst, das im Jahre 1972 von Henri Igitjan gegründet wurde. Sie können zuerst das ,,Rote Zimmer” von Garsu besichtigen. Er lebt heute in Paris, außerdem die Werke von M.Awetisjan, R. Chatschaturjan, M. Petrossjan ua.
Außer Museen der Kunst,Architektur, Literatur des armenischen Volkes sind auch interessant die Haus – Museen der bekanntesten armenischen Kunstschafenden, zB das Haus-Museum von Sergej Paradschanov, weltberühmte Filmregisseur und Kunstmaler. Hier kann man interessante Collage, Puppen, Fotos und eigene Sachen des Meisters und seiner Familie sehen.
Haus-Museum von Martiros Sarjan:
In diesem Museum zählt man 160 Gemälde, die in der Periode des Lebens von Meister geschaffen wurden. In seinen ersten Gemälden zeichnen sich bereits sein Hang zu kräftigen Farben, seine eigenwillige Weltsicht, das Expressive, die ungewöhnliche Komposition ab.Seine frühere Werke sind ,,Märchen und Träume” (1904 - 1907), ,,Der heiße Tag” (1908), ,,Selbstbildnis”(1909), ,,Die Hunde von Istambul”(1910), darunter die Gemälde von Sowjetzeit - ,,Aragaz” (1925), ,,Drei Generationen” (1943) und andere Werke. Er war den Begründer der Ausstellung der Porträts der bekanntesten sowjetischen Kunstmaler und Personlichkeiten.








